coaching & teaming:
Welche Ziele sind mit Coaching verbunden?
Das Soft Skills Coaching - wie ich es verstehe - ist grundsätzlich mit einer Potenzialorientierung verbunden. Vorhandene Kompetenzen werden optimiert, Coachees in die Lage versetzt, kritische Situationen erfolgreich zu meistern.
Ziele sind:
- Erweiterung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen
- Erkennen der eigenen Selbstwirksamkeit innerhalb des beruflichen Netzwerkes
- Bewältigung zwischenmenschlicher Stresssituationen und Konflikte
- Bewältigung neuer Funktionen und Aufgaben
- Verbesserung der Führungskompetenz
- Unterstützung im Change-Management: Erhöhung des Comittment der Betroffenen, Erkennen latenter Konflikte, Umgang mit Widerständen und Komplikationen
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Tags: Soft Skills Coaching, Potenzialorientierung, soziale und kommunikative Kompetenzen, Selbstwirksamkeit, privates und berufliches Netzwerk, Stresssituationen, Führungsaufgaben, Führungskompetenz, Change Management, Umgang mit Widerständen und Komplikationen
Wer soll das Coaching durchführen?
Ein Coaching kann durch interne und externe Coaches durchgeführt werden. Beide Vorgehensweisen haben Vor- und Nachteile.
- Coaching durch externe Berater: Vorteilhaft ist hier, dass die Unparteilich-, bzw. Allparteilichkeit gewährleistet ist. Das wiederum hat zur Folge, daß eine große Offenheit und Vertraulichkeit möglich ist, die wirklichen Probleme schneller zutage treten, sodaß eine höhere Effizienz bei der Konflikt- und Problemlösung erreicht wird. Allerdings ist die Beobachtung des alltäglichen Verhaltens begrenzt, sodaß Defizite des Coachees auf dem Gebiet der sozialen Intelligenz nicht sofort erkannt werden können.
- Coaching durch den unmittelbaren Vorgesetzten: Bei dieser Vorgehensweise gibt es zwei große Vorzüge gegenüber einem externen Coach. Zum einen ist es die Kenntnis des Unternehmens und der Aufgabenstruktur, zum anderen die unmittelbare Verhaltensbeobachtung. Jedoch ist eine vertiefte Bearbeitung von Themen aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeiten äußerst problematisch.
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Tags: Coaching, Unparteilichkeit, Allparteilichkeit, Konflikt- und Problemlösung, interner und externer Coach, Unternehmens- und Aufgabenstruktur
Soft Skills - Welches Wissen wird vermittelt?
In Soft Skills Trainings wird psychologisches Grundlagenwissen vermittelt:
Erkennen und verstehen, weshalb z.B. ein Mitarbeiter die für ihn besonders lästigen Aufgaben häufig vergisst (Verdrängung)
warum gerade derjenige besonders mit Erfolgen prahlt, der bei schwierigen Aufgaben häufiger versagt (Kompensation)
weshalb derjenige häufig seine Kollegen des aggressiven Verhaltens bezichtigt, der selbst aggressiv und feindselig agiert, das aber nicht wahrhaben will (Projektion)
warum jemand wenig schmeichelhafte Dinge schlicht bestreitet (Verleugnung der Wirklichkeit)
—- und warum kritische Konfrontation in solchen Fällen die schlechteste Wahl des psychologischen Führungswerkzeuges ist.
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Tags: Soft Skills Trainings, Verdrängung, Kompensation, Projektion, Verleugnung, Konfrontation, psychologisches Führungswerkzeug
Soft Skills - Wozu?
Warum Soft Skills in der Arbeitsmarktentwicklung, bei Arbeitsverdichtung, bei immer komplexeren Arbeitsabläufen, für die Teamkultur und das Konfliktmanagement so wichtig sind
Warum sind Soft Skills so wichtig?
- Arbeitsmarktentwicklung: Stagnierende oder sogar steigende Arbeitslosenzahlen bewirken einen zunehmenden Wettbewerbsdruck, soziale Kompetenzen, englisch ‚soft skills‘, sind bei gleicher fachlicher Qualifikation das ‚Zünglein an der Waage‘.
- Verdichtung der Arbeit: Immer weniger Personal soll immer mehr an Aufgaben bewältigen. Die damit verbundenen Entlassungen verunsichern die bleibenden MitarbeiterInnen, deren Zweifel und Misstrauen zu Demotivation und Frustration führt. Soft Skills befähigen die Vorgesetzten, diesen psychologischen Stressfaktoren wirkungsvoll zu begegnen und die Mitarbeitenden zur Stressresistenz .
- Zunehmende Komplexität der Arbeitsabläufe erfordern motivierte, mehrfach qualifizierte Mitarbeiter in interdisziplinär und eng kooperierenden Teams. Die in einer solchen Konstellation entstehenden Spannungen sind nur durch ein hohes Niveau an Soft Skills zu entschärfen.
- Teamkultur: Teamarbeit erzielt dann die besten Leistungseffekte, wenn ein sensibles Gleichgewicht zwischen Wettbewerbsorientierung und Kooperation besteht. Bei zu viel Wettbewerb degeneriert die Teamkultur zum Machtkampf, bei zu viel Kooperation zur Verantwortungsdelegation. Wenn es einem Team gelingt, die Wettbewerbs-Kooperations-Balance aufrecht zu erhalten, beherrscht es die hohe Schule der sozialen Kompetenzen.
- Konfliktmanagement: Wo Menschen zusammenarbeiten, gibt es unterschiedliche Meinungen, Bewertungen, Erwartungen, Bedürfnisse. Soft Skills befähigen dazu, das Potential dieser – willkommenen und zur Entwicklung unbedingt benötigten - Unterschiede in einem fairen Abgleich zu nutzen.
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Tags: Soft Skills, soziale Kompetenzen, Arbeitsmarktentwicklung, Arbeitslosenzahlen, Wettbewerbsdruck, psychologische Stressfaktoren, Demotivation, Frustration, interdisziplinäre Teams, Teamkultur, Verantwortungsdelegation, Kooperation, Wettbewerb, Konfliktmanagement
Soft Skills - Wie
Soft Skills liegen eindeutig an der Spitze der Anforderungen, die an zukünftige Führungskräfte gestellt werden.
Wie Soft Skills bewertet werden
Im Jahre 2000 führte Prof. Hofmann eine Befragung von 335 Managern durch. Sie sollten auf einer Skala von ‚1 = völlig unwichtig‘ bis ‚6 = überaus wichtig‘ verschiedene Kriterien einschätzen, nach denen Sie die Auswahl zukünftiger Führungskräfte entscheiden würden. Hier sind die Ergebnisse:
- 5,5 Fähigkeit, andere zu motivieren
- 5,4-5 Kommunikations-, Team-, Organisations-, Lern- und Konfliktfähigkeit, Menschenkenntnisse
- 4,9-4,5 Innovationsfähigkeit, analytisches Denken, Vorbildfunktion, Durchsetzungsvermögen, Intelligenz, visionäres Denken, Erfahrung in der Moderation von Gruppen
- 4,4-4 Kundenkenntnisse, Sprachkenntnisse, Generalisten-Wissen, Mobilität, Kenntnisse in EDV, Leistungsbeurteilung
- 3,9–3,5 detailliertes Wissen aus dem Fachbereich, Ausbildung, ethische Grundsätze, Kenntnisse über die Entwicklung in anderen Ländern
- 3,4-3 Auslandserfahrung, Alter
- 2,4 Herkunft, Biografie
Die Soft Skills liegen eindeutig an der Spitze der Anforderungen, die an zukünftige Führungskräfte gestellt werden. Fundiertes Fachwissen wird als notwendige, aber längst nicht hinreichende Voraussetzung für die Übertragung von Führungsaufgaben angesehen. Mindestens ebenso wichtige, wenn nicht sogar wichtigere Führungseigenschaften sind heute Personal- und Selbstmanagementkompetenzen, sowie soziale und emotionale Intelligenz. (Quelle: Rosenstiel et al., 2003)
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Tags: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit, Lernfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Menschenkenntnisse, Innovationsfähigkeit, analytisches Denken, Durchsetzungsvermögen, Moderation, Personalmanagement, Selbstmanagementkompetenzen, emotionale und soziale Intelligenz
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